NEUE KONTOVERBINDUNG

Durch den Zusammenschluss der DGM-Evangelischen Darlehnsgenossenschaft und der BKD - Bank für Kirche und Diakonie ist eine neue Bank entstanden. Die KD-Bank eG – die Bank für Kirche und Diakonie.

Damit bitten wir Euch folgende neue Bankverbindung zu vermerken und ab sofort keine Überweisungen o.a. auf die alten Nummern zu tätigen! Die neue Bankverbindung lautet:
KD-Bank eG
Bankleitzahl: 350 601 90
Kontonummer für die Hochkirchliche Vereinigung 2104 1750 18
Kontonummer für die Hochkirchliche St.-Johannes-Bruderschaft 2104 1750 26

Ich denke, dass die Einzugsermächtigungen weiterhin Gültigkeit haben. Wenn Sie durch Umzug und ggf. Eintritt in eine neue Stelle oder in den Ruhestand ein neues Konto eröffnen, vergessen Sie bitte nicht uns das mitzuteilen.

 
 
 
  Bericht von der Frühjahrtagung der Bruderschaft

Auch in diesem Jahr hat sich die Bruderschaft in der Woche in der Woche nach Ostern in Heiligenstadt im Exerzitienhaus St. Klemens getroffen. Die Zusammenkunft stand unter dem Thema "Der Ordo in der Bruderschaft - Wesen und Konsequenzen".
An zwei der drei Tagen ging es um die theologische Aufarbeitung und Weiterarbeit an einem zeitgemäßen Verständnis der "Weihen in der apostolischen Sukzession" innerhalb der Bruderschaft und insgesamt um eine Sicht auf das eine kirchliche Amt.

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  Diestelmann, Jürgen: Joachim Mörlin. Luthers Kaplan – "Papst der Lutheraner". Ein Zeit- und Lebensbild aus dem 16. Jahrhundert. Freimund-Verlag Neuendettelsau 2003. ISBN 3 7726 0236 3. 395 Seiten, Ln., geb. 33,20 Euro.

Spannende Kirchen- und Theologiegeschichte von der ersten bis zu letzten Seite - und das für Laien wie für Fachtheologen zugleich!
Im Vorwort von Prof. Dr. Inge Mager, Hamburg heißt es: "Einer der profiliertesten, im allgemeinen Bewußtsein aber so gut wie ganz vergessenen Spätreformatoren war Joachim Mörlin (1514-1571), dessen Hauptwirkungsfelder in Mitteldeutschland, Niedersachsen und Preußen lagen. Seine persönliche wie seine theologische Biographie sind ein authentischer Spiegel unbedingter, existential verbürgter Bekenntnistreue. Möge diese quellengesättigte Nachzeichnung seines Lebensweges der weiteren Beschäftigung mit ihm und anderen Spätreformatoren förderlich sein."
Da in diesem Mörlin-Buch nicht nur der Verlauf und die Umstände seines eigenen Lebens geschildert werden, sondern auch die Zeit- und Lebensverhältnisse der Orte, an denen Mörlin lebte und wirkte, könnte man das Buch auch als "kirchengeschichtliches Lesebuch" eigener Art bezeichnen, weil es sich einer oft übersehenen Epoche der Kirchengeschichte widmet, der 2. Hälfte des Reformationsjahrhunderts.
Die Menschen der Zeit treten anschaulich vor Augen, ihre Lebensweise – aber auch wie sehr theologische Fragen zu dieser Zeit Laien öffentlich beschäftigt haben. Die Städte, Regionen, ihre Fürsten und deren politische Interessen, Ränkespiele und Kriege treten vor das Auge des Lesers. Jahrelang hat sich der Autor mit Mörlin beschäftigt und gründliche Forschung betrieben. Dennoch hat er keine im engeren Sinn wissenschaftliche Arbeit vorgelegt, sondern ein für Nichttheologen wie für Fachtheologen faszinierend geschriebenes Buch vorgelegt, das in seiner Lebendigkeit zu fesseln vermag."

 
 
 
  Hemut Schatz: Historische Bilder zum evangelischen Gottesdienst, Selbstverlag des Autors, Ansbach 2003, 72 Seiten, mit 84 Abb. s/w und farbig, Disk 5,00 Euro oder CR-Rom 15,00 Euro

Der deutsche Protestantismus hat ein "Markenzeichen": den schwarzen Talar. 1811, mitten in der Reformzeit während der Napoleonischen Wirren, führte der Preußische König, Friedrich Wilhelm III dieses Gewand für "protestantische Religionsdiener", Juristen und Rabbiner in gleicher Weise ein. Anfangs gerieten evangelische Geistliche in der Gefängnis-Seelsorge in einen Konflikt, da die Pfarrer den Inhaftierten in der Robe des Richters gegenübertraten. Seinerzeit war die Einführung des Talars ein Fortschritt: es gab keine liturgische Kleidung mehr, die im Zuge der Aufklärung und des Rationalismus, die übliche geistliche Gewandung im lutherischen Gottesdienst ersetzte. Der Talar wurde also von der Obrigkeit, dem Preußischen König, als dem "höchsten Bischof", verordnet. Das Gewand soll ist Symbol der Verbindung von "Thron und Altar" – "Staat und Kirche", einer Situation, die wir seit 1918 nicht mehr haben. Der – Diese Amtstracht hat im Protestantismus dennoch weiterhin "Karriere" gemacht, auch in Österreich und der Schweiz. Allerdings nicht in skandinavischen lutherischen Kirchen. Im Protestantismus sind solche traditionellen Notlösungen erstaunlich langlebig und werden zäh verteidigt.
Friedrich Heiler bemerkt dazu:"Im Protestantismus wurde großenteils der schwarze Gelehrtentalar zum Amtskleid der Prediger – ein Bruch mit der religiösen Menschheitsüberlieferung. Der schwarze Professorenmantel ist ein Symbol des freudlosen Doktrinarismus. Die liturgische Erneuerungsbewegung führte wieder lichte und bunte Gewänder in den Gottesdienst zurück." (F. Heiler, Erscheinungsform und Wesen der Religion, 1961, 125)
Die Veröffentlichung geht aus einer Ausstellung über "Liturgische Gewänder im Luthertum" hervor, die der Verfasser zusammen mit Pfarrer Reiner Schotte erarbeitet und 37 mal gezeigt hat. Gemälde, Stiche und andere Zeugnisse zeigen den Lutherischen Gottesdienst, wie er bis in 18. Jahrhundert weithin üblich war. Im Buch wird eine Sammlung der Traditionen gezeigt, die im Luthertum bis zur Aufklärung und darüber hinaus Bestand gehabt haben. Im Anhang finden sich zwei Zugaben zu: 1. "Evangelischer Gottesdienst zu Zeiten Johann Sebastian Bachs" und 2. "Abbildungen zur Heiligen Messe aus Gesangbuch und Katechismus".

Bestellung wird freundlich erbeten bei:
H. Schatz, Nussbaumweg 14, 91522 Ansbach, Tel.: 0981 – 950 88 25,
Bankverbindung: Sparkasse Ansbach (BLZ 765 500 00), Kto. 70 60 85 83