| Das Elisabeth-Kreuz | ||
ist das Erkennungszeichen der Bruderschaft. Es geht auf die Heilige Elisabeth von Thüringen zurück (1207-1231), Gedenktag 19.11., die an ihrem Witwensitz Marburg ein Franziskushospital errichtete. Erfüllt von der mystischen Christusliebe des Franziskus, durchdrungen von seinem Glauben an Christi Gegenwart in den Armen und seiner vollkommenen Freude, diente sie im grauen Gewand der Franziskanertertiarierin den Kranken, Aussätzigen und Kindern. Ihre enge Verbindung mit Franziskus wurde dadurch besiegelt, daß Papst Gregor IX. ihr den eigenhändig von den Schultern genommenen Mantel übersandte. Erschöpft durch ihr asketisches Leben, starb sie am 17.11.1231. Auf Betreiben der Deutschherren, die 1234 das Spital übernahmen, wurde sie 1235 von Papst Gregor IX. heiliggesprochen. |
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Die Hochkirchliche St.-Johannes-Bruderschaft
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Impulse
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Geistliches Leben
Geistliche Quelle der Bruderschaft ist das Erlösungswerk Jesu Christi und seine Vergegenwärtigung. Sie will die von Chrsitus gestiftete Einheit leiblich erfahren und der konfessionalistisch eingeschränkte bzw. eingrenzenden Abendmahlspraxis widersprechen. Geistliches Leben äußert sich in der Feier des Stundengebetes, Regionaltreffen der Bruderschaftsmitglieder und als Höhepunkt die festliche Weihe von Mitgliedern auf den Tagungen. Bild oben: Weihe zum Diakon durch den Apostolischen Vorsteher Pfarrer i.R. +Simeon Dietrich Schulze, Schwedt. |
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Der Glaube der Bruderschaft
Die Bruderschaft steht auf dem Boden der Heiligen Schrift Alten und Neuen Testaments, die sie im Einklang mit dem Glaubenszeugnis der Gesamtkirche auslegt. In ihrem Streben nach evangelischer Katholizität beruft sie sich auf das unveränderte Augsburgische Bekenntnis von 1530, das die Übereinstimmung des evangelischen Rechtfertigungsglaubens mit der Tradition der einen ungeteilten Kirche bezeugt und die Wiederherstellung der zerbrochenen kirchlichen Einheit sucht. Sie achtet die Glaubensbeschlüsse der sieben ökumenischen Konzilien und die Lehren der alten Kirchenväter des Ostens und Westens sowie der Väter der reformatorischen Kirchen. Sie gebraucht das ökumenische Glaubensbekenntnis von Nizäa-Konstantinopel (ohne "filioque) sowie das apostolische Glaubensbekenntnis. Die Bruderschaft vollzieht die in den orthodoxen und katholischen Kirche unter Berufung auf die Tradition verwalteten Sakramente, wobei sie zwischen den grundlegenden Sakramenten Taufe und Eucharistie und den sekundären Sakramenten (Beichte, Ordo (Amt), Firmung, Krankensalbung und Ehe) unterscheidet. In der Eucharistie sieht die Bruderschaft den Höhepunkt des christlichen Gottesdienstes. Sie bekennt darin die reale Gegenwart Christi unter der Gestalt von Brot und Wein (CA X). Durch Gebet und Tat wirkt die Bruderschaft für die sakramentale Erneuerung der evangelischen Kirchen, die Wiedergewinnung der Apostolischen Sukzession und die Wiedererlangung der Einheit der Christenheit. Im Ordo erkennt sie ein wesentliches Element der Kirche Jesu Christi und bejaht die Apostolische Sukzession der Amtsträger. Zugleich achtet sie die Ordination außerhalb der Sukzession stehender evangelischer Kirchen, soweit diese unter Handauflegung und Gebet die Weitergabe des geistlichen Amtes intendiert. |
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| Leben in der Bruderschaft | ||
Als eine Gemeinschaft von Brüdern und Schwestern trifft sie sich zu Konventen mit theologischer Arbeit, täglichen Stundengebeten und Eucharistiefeiern. Sie gebraucht dabei Gebetstexte aus der Gesamtkirche und ihrer Geschichte, die die vielfältigen Aussagen der Eucharistischen Feier wiedergeben und damit die rettende und einende Kraft des wahrhaft gegenwärtigen Herrn zum Ausdruck bringen. Die Bruderschaft pflegt die verschiedenen geistlichen Ämter, wie es die eine ungeteilte Kirche getan hat, wie sie auch in den "Lima-Papieren" wieder beschrieben sind. Sie achtet die Ordnungen der jeweiligen Landeskirchen. Bild: Der Apostolische Vikar und Coadjutor +Paulus Klaus Jacoby, Altenberge Die Glieder der Bruderschaft sind gehalten, in ihren örtlichen Kirchengemeinden mitzuarbeiten, insbesondere auf die häufige Feier des Vollgottesdienstes (Wort und Sakrament) hinzuwirken. Sie verpflichten sich zur regelmäßigen Lesung der Heiligen Schrift und zu einem geordneten Gebetsleben mit Hilfe des kirchlichen Stundengebetes. Einzelbeichte, brüderlicher Austausch in wichtigen Lebensentscheidungen, Opfer und Askese in den entsprechenden Kirchenjahreszeiten dienen der persönlichen und gemeinschaftlichen Heiligung. Die Kontaktpflege mit artverwandten Bruderschaften und Präsenz in den Zusammenkünften der "Hochkirchlichen Vereinigung" zielen auf die Katholizität als Einheit und Gemeinschaft der Christenheit ohne Uniformität. Die Bruderschaft wartet mit der ganzen Christenheit auf das Kommen des Reiches Gottes durch Den, der ER aus Liebe zur Welt dahingegeben und von den Toten auferweckt hat. |
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